Mobil im Rheintal

Nach über 30 Jahren Planungszeit und vielen Diskussionen sollte der Bau der S 18 Bodensee Schnellstraße eine spürbare Verkehrsentlastung für die Gemeinden zwischen Bregenz und der Schweizer Grenze bringen. Durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofs im Juni 2006 steht fest, dass die Realisierung dieser Straße praktisch nicht mehr möglich ist. Es müssen daher neue Lösungen für die zukünftige Bewältigung des Verkehrs im Unteren Rheintal gesucht, überlegt und geplant werden.

Die Vorarlberger Landesregierung hat sich entschieden, bei diesem neuen Planungsverfahren von Beginn an alle betroffenen Gemeinden, Bürger und Bürgerinnen, Interessenvertreter, die ASFINAG, Bürgerinitiativen sowie Vertreter der Schweiz zur Mitarbeit einzuladen. Ziel ist es, ein Maßnahmenpaket zu erarbeiten, das eine möglichst breite Zustimmung der betroffenen Bevölkerung findet. Das Maßnahmenpaket soll den Öffentlichen Verkehr und den Straßenverkehr umfassen und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssituation im Unteren Rheintal führen.

In ihrer Sitzung am 16.10.2007 hat die Vorarlberger Landesregierung den Beschluss gefasst, Dr. Anton Hütter und Dr. Horst Zillessen mit der Moderation und Mediation des konsensorientierten Planungsverfahrens "Mobil im Rheintal" zu beauftragen. Es ist durchaus angebracht, hier von einem Pilotprojekt zu sprechen, das am 21.2.2008 mit dem ersten Regionalforum seine Arbeit aufnahm.

Das Planungsverfahren

Mobil im Rheintal für ÖGUT-Umweltpreis 2009 nominiert

weitere Informationen

Darstellung des Projektes in der Fachzeitschrift „ZKM, Heft 3/2012“